Azra, unser „Wundermädchen“

Hier die berührende Geschichte, wie sich unsere „Maus“ wieder ins Leben zurückgekämpft hat.
Unser Tierheim ist mittlerweile ihr Zuhause geworden und die Menschen dort ihre Familie. Als Azra zu uns kam, war sie eine wirklich wilde Hummel. Ausgesetzt – natürlich, da sie dem Besitzer aus Wien zu unbequem geworden war. So hat man sie einfach an einen Baum in Niederösterreich gebunden. Das Temperamentvolle ist Azra letztlich auch bei der Vermittlung zum Verhängnis geworden, da sich kein „richtiger“ Mensch für sie gefunden hat; immer wieder hat man es sich dann doch noch anders überlegt.
Dies ist kein Vorwurf, sondern besser so, als wenn es dann in einer Katastrophe geendet hätte.
Vor kurzem war unser kleine Wilde aber plötzlich ruhiger. Azra war nicht mehr die Azra, die wir kannten. Nach draußen auf die Wiese wollte sie auch nicht mehr. Das Fressen wurde dann auch noch verweigert. Als wir in die Klinik fuhren, war alles schon auf des Messers Schneide. Nun begannen die Tierärzte mit uns den Kampf um Azras Leben. Zahlreiche Untersuchungen wurden gemacht, um die Ursache zu finden und künstliche Ernährung musste her, damit sie nicht verhungert und verdurstet. Als sie schließlich nach Tagen des stationären Aufenthalts wieder zu uns zurückkam, waren wir alle gefordert.
Die Tierpfleger/innen haben hier Großartiges geleistet. 4 – 5 x am Tag mussten Lösungen oder Pillen eingegeben werden, außerdem mussten sie dafür sorgen, dass sie auch etwas an Nahrung zu sich nimmt. Gar nicht leicht bei einem kranken, appetitlosen Hund! Auch wenn Azra noch immer tierärztlicher Hilfe bzw Kontrolle bedarf, so ist das eingetreten, was keiner mehr zu hoffen gewagt hat, unser Mädchen ist endlich über den Berg!!
Bitte unterstützt uns bei den Tierarztkosten von Azra.
Bisher haben die Kosten 1117,70 Euro betragen.
sagt DANKE für Deine Spende!!!