Wir wissen, dass der folgenden Artikel lang ist, aber trotzdem bitten wir Euch ihn zur Gänze zu lesen, um zu verstehen in welcher absoluten Notlage wir uns befinden

Pekinesen

Ihr erinnert Euch sicher noch an die 11 ausgesetzten, kranken Pekinesen, die vor kurzem bei uns Einzug gehalten haben. Nun, man glaubt es kaum, mussten wir weitere 19 (!!!) Pekinesen aufnehmen. Unter normalen Umständen haben wir eine Aufnahmekapazität von 25 Hundezimmern. Derzeit haben wir bereits 60 Hunde bei uns im Tierheim und wissen derzeit schon nicht, wohin mit den angestammten Hunden während der notwendigen Sanierungen.

Sanierung

Was nun aber einen absoluten Notstand bei uns auslöst, sind unaufschiebbare Sanierungsarbeiten, vor allem bei den Hundezimmern. Wieso ist es dazu gekommen Im Folgenden die Geschichte:


Mit der Gründung unseres Vereins 2009 haben wir auch das Grundstück in der Wolfholzgasse gepachtet. Allerdings sind die Gebäude auf dem Grundstück alte Bausubstanz. Schon damals war vieles nicht nur älteren Datums, sondern auch nicht mehr im guten Zustand, aber wir waren froh ein „Heim“ für uns und die Tiere gefunden zu haben.

Damals konnten wir uns umfangreichere Renovierungen nicht leisten, da wir zuerst unseren Verein aufbauen mussten. Über Jahre hinweg haben wir aufgrund der angespannten finanziellen Lage immer wieder versucht – so gut wie möglich – alles zu reparieren, ohne unser Konto allzu sehr zu belasten.

Jetzt gibt es aber keine Möglichkeit des Zuwartens mehr. Es sind folgenden Arbeiten dringend zu erledigen:

Die Türen sind zu erneuern.

Die elektrische Anlage ist zu erneuern

Das größte Hundehaus muss baulich saniert werden, um es vor dem kompletten Einsturz zu bewahren

Der Innenbereich des Hauses muss neu gemachten werden nach der baulichen Sanierung

Der Boden des großen Katzenauslaufs muss erneuert werden, da er undicht ist und bei Regen das Haupthaus durchnässt und sich Schimmel bildet.

Bitte lest die ganze Geschichte über die die Hintergründe und helft uns das Tierheim zu erhalten:

Die Türen in die Gebäude und bei den Zwingern sowie in den Ställen bei den Großtieren müssen erneuert werden. Sie sind verzogen und lassen sich größtenteils überhaupt nur mehr behelfsmäßig schließen. Eine gefährliche Situation, da möglicherweise Tiere aneinandergeraten könnten. Reparaturen – wie schon so oft in der Vergangenheit – sind nicht mehr möglich, da solche Türen oder Ersatzteile nicht mehr erhältlich sind. Wir stehen somit vor dem Problem einer kompletten Erneuerung von 33 Türen. In den vergangenen Jahren haben wir, wohl wissend um den schlechten Zustand der Gebäude, jeden möglichen Euro zur Seite gelegt, um diese große Anschaffung überhaupt stemmen zu können. Dies war ein schwieriges Unterfangen, da uns nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung standen und diese vordringlich für die Versorgung der Tiere gebraucht werden. Schließlich haben wir ein gutes Anbot um 19.842,00 Euro gefunden.

Kaum hatten wir dieses umfangreiche Projekt in Angriff genommen, wurden wir im Rahmen einer Feuerbeschau aufgefordert, einen neuen Elektrobefund zu erstellen. Das hat uns zunächst nicht besonders beunruhigt, da wir immer wieder Reparaturen vorgenommen haben, Dann stellte sich jedoch heraus, dass – auch aufgrund der neueren gesetzlichen Vorgaben – die gesamte elektrische Anlage erneuert werden muss. Die vorgelegten Anbote waren für uns ein Schock. Wir hatten Kosten im geringeren Umfang erwarteten Das günstigste Anbot liegt noch immer bei Euro 36.600. An eine Erneuerung der Elektrik zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht zu denken, da uns für die Vorlage des Befundes eine Frist gesetzt worden ist.


Nicht genug mit diesen notwendigen Arbeiten, bildeten sich plötzlich in dem Haus, in dem die meisten Hunde untergebracht sind, erhebliche, sich rasch vergrößernde Risse und gleichzeitig hob sich der Boden und sprengten die Fliesen im Innenbereich. Der herbeigeholte Baumeister informierte uns, dass diese Schäden auf ursprüngliche Baumängel bei der Errichtung des Hauses, also vor der Gründung unseres Vereins, zurückzuführen waren. Die Beseitigung der Baumängel kosten Euro 15.108 und die Verfliesungen im Hundehaus wie des Katzenauslaufs kosten insgesamt Euro 80.000

Dazu kommt noch die Sanierung des Fliesenbodens des großen Katzenauslaufs beim Haupthaus, da es ins Haus regnet und sich Schimmel zu bilden beginnt.


Damit Ihr Euch die Situation besser vorstellen könnte, einige Fotos vom Zustand.

Die Sanierungen beim Hundegebäude hat bereits begonnen, damit die Hunde über den Winter in ihren Zimmern des sanierten Hauses sein können. Auch zu den ersten Sanierungsmaßnahmen einige Bilder. Ein Zuwarten und weiteres Ansparen waren einfach nicht mehr möglich. Auch die Elektrik muss nun dringend in Angriff genommen werden.


Bitte, bitte helft den Tieren durch eure Spende, damit sie weiterhin ein Dach über dem Kopf haben.